Wenn Behauptungen geprüft werden
Dieses zeitgenössische Musiktheater stellt Heinrich Kramer, den Autor des „Hexenhammers“, auf die Bühne. Er erzählt seine Biografie selbst: lückenhaft, manipulativ, rechtfertigend. Europa hört zu. Sie unterbricht, überprüft, fordert Belege. Aus dem Monolog entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen Macht und Aufklärung, zwischen Behauptung und Prüfung. Das Stück macht frühe Formen religiös legitimierten Frauenhasses sichtbar und zeigt, wie Sprache Gewalt vorbereitet. Europa steht dabei für Bewusstsein, Menschlichkeit und kritisches Denken. Geschichte wird nicht nacherzählt, sondern verhandelt – präzise, konzentriert, gegenwärtig. Die eigens komponierte Musik verbindet neue Musik mit Fragmenten des romantischen Kunstlieds. Diese Passagen öffnen emotionale Räume, in denen Kramers Worte brüchig werden und Europas Stimme an Klarheit gewinnt. Die Aufführung dauert etwa 60 Minuten. Ein besonderer Resonanzraum ist die Innsbrucker Spitalskirche: 1485 wurde Kramer hier in seinem Vorgehen gestoppt und aus Tirol verwiesen. Das Projekt bringt diesen historischen Konflikt zurück an seinen Ort und übersetzt ihn in eine heutige Auseinandersetzung über Verantwortung, Wahrheit und Macht.
Dieses zeitgenössische Musiktheater stellt Heinrich Kramer, den Autor des „Hexenhammers“, auf die Bühne. Er erzählt seine Biografie selbst: lückenhaft, manipulativ, rechtfertigend. Europa hört zu. Sie unterbricht, überprüft, fordert Belege. Aus dem Monolog entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen Macht und Aufklärung, zwischen Behauptung und Prüfung.
Das Stück macht frühe Formen religiös legitimierten Frauenhasses sichtbar und zeigt, wie Sprache Gewalt vorbereitet. Europa steht dabei für Bewusstsein, Menschlichkeit und kritisches Denken. Geschichte wird nicht nacherzählt, sondern verhandelt – präzise, konzentriert, gegenwärtig.
Die eigens komponierte Musik verbindet neue Musik mit Fragmenten des romantischen Kunstlieds. Diese Passagen öffnen emotionale Räume, in denen Kramers Worte brüchig werden und Europas Stimme an Klarheit gewinnt. Die Aufführung dauert etwa 60 Minuten.
Ein besonderer Resonanzraum ist die Innsbrucker Spitalskirche: 1485 wurde Kramer hier in seinem Vorgehen gestoppt und aus Tirol verwiesen. Das Projekt bringt diesen historischen Konflikt zurück an seinen Ort und übersetzt ihn in eine heutige Auseinandersetzung über Verantwortung, Wahrheit und Macht.
Elisabeth De Roo Österreich +43 660 4938137
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